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11.12.2016

Geografie-Zscheile

Rauch über dem Ätna
Der Ätna

Die Datenbank umfasst derzeit 1500 Positionen auf 1250 Seiten zu geografischen Themen (1), die aus 258 Atlanten und 40.000 Pressebeiträgen ausgewählt, beschrieben, knapp bewertet und einem übergeordneten Begriff (z.B. Kontinent, Land, Thema) zugeordnet wurden. Im Mittelpunkt jeder Position stehen geografische Karten, ergänzt durch Grafiken, Fotografien, Statistiken und Texte.

Überzeugungen

Auslöser meiner Sammel-, Bewertungs- und Systematisierungswut waren diese Überzeugungen:

  • Geografische Karten ermöglichen eine rasche und leichte Informationsvermittlung, unter Umgehung weitschweifiger Texte. Sie bringen Themen rasch auf den Punkt.
  • Die Fülle der in Atlanten und in der Presse angebotenen Beiträge ist riesig und vom Einzelnen kaum erschließbar. Dadurch ist vorherbestimmt, dass wertvolle Darstellungen den Adressaten nicht oder nur zufällig und bruchstückhaft erreichen. Denken wir z.B. an den Schulbetrieb, der in der Regel Kontakte mit nur einem Atlas zulässt. Gleiches gilt für den privaten Bereich: Wenn überhaupt, wird nur eine Tageszeitung gelesen. Das Füllhorn gehaltvoller, gut gestalteter Beiträge zu geografischen Themen geht an Otto-Normalverbraucher vorüber. Ergänzend sei hinzugefügt, dass das Problem nicht nur auf der Ebene Arbeitsaufwand liegt. Atlanten sind nicht billig. Von daher ist es Schulen unmöglich, die große Angebotspalette abzugreifen. Bezogen auf Zeitungen und Zeitschriften ist die Lage ähnlich.
  • Auch ist zu sehen, dass es aus verschiedenen Gründen ein wachsendes Informationsbedürfnis zu geografischen Themen gibt. Erinnert sei z.B. an Globalisierung, Europäische Union, Umweltprobleme, Rohstoffknappheit, Konflikte.
  • Das Internet ist ein praktikables Mittel um geografische Informationen zu erschließen. Das steht außer Zweifel. Seine Nutzung lässt allerdings auch deutlich werden, dass es nicht einfach, oft unmöglich ist, bestimmte Informationen zu geografischen Themen zielgerichtet an Land zu ziehen. Die Nutzung zeigt neben Vorzügen auch Defizite:
    Großer Zeitfresser beim Surfen, da oft nicht klar ist, wo was erschließbar ist. Nicht alle Presseveröffentlichungen sind online. Und wenn, dann mit Einschränkungen: Online-Veröffentlichungen nur bis zu bestimmten Jahrgängen, Gebührenerhebung, Veröffentlichung von Texten bei Ausschluss grafischer und bildlicher Elemente u. a. Hinzu kommt, dass, abgesehen von Fachexperten, nicht jedem User klar ist, wonach man mit welchen Termini auf die Suche gehen sollte, könnte. Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Lage bei Atlanten und ähnlichen Quellen (z.B. Lehrbücher) noch verschärfter. In der Regel finden sich dazu im Netz nur Auszüge, um Käufer im Online-Shop anzulocken.
  • Mein Beitrag zur Erleichterung der Lage kann die Orientierung auf brauchbare Fundstellen sein. Umwege und Fehlversuche können verringert werden.

Zum Pressearchiv

Journalisten fassen geografische Themen in Texte, oft ergänzt durch Karten, Grafiken, Statistiken. Die eindeutigen Vorzüge dieser Beiträge liegen in ihrer thematischen Geschlossenheit, in Aktualität und Detailliertheit der Informationen. Dies ist durch Atlanten, Lehrbücher und andere Quellen zu geografischen Themen nur gegrenzt leistbar, da Erarbeitung und Laufzeit in der Regel an lange Zeiträume und größeren finanziellen Aufwand gebunden ist.
Bei der Nutzung von Beiträgen aus der Tagespresse und Zeitschriften sollte man aber auch im Hinterkopf haben, dass kleinere oder auch größere Ungenauigkeiten möglich sind. Schließlich sind Pressebeiträge für den Alltagsgebrauch bestimmt und nicht streng wissenschaftlichen Publikationen gleichzustellen.
Weiterhin wurde durch die Presseauswertung deutlich, dass Ungleichgewichte in der Berichterstattung bestehen. Einerseits gibt es in der deutschen Presse eine Flut von Beiträgen z.B. zu Deutschland und den USA. Andererseits bleiben andere Regionen relativ unbelichtet, z.B. in Asien, Südamerika.
Unter dem Strich bleibt: In der Regel stellen sie eine wertvolle Informationsquelle dar.
Deshalb „schlachte“ ich seit mehr als zehn Jahren etwa 50 Zeitungen und Zeitschriften unter geografischem Aspekt aus, archiviere die Artikel, beschreibe und bewerte sie in aller Kürze. Welche Quellen dabei eine Rolle spielen, ist aus dem Verzeichnis Verwendete Quellen ersichtlich. Daraus wird ersichtlich, welche Quellen für das Thema Geografie besonders ertragreich sind.
Eine Kostprobe aus dieser Arbeit stellen die Dateien zu den Regionen der Welt dar. dar. Mütter und Väter lieben alle ihre Kinder. Dennoch entwickelt man eine besondere Beziehung zu diesem oder jenen. In diesem Fall sind es z.B. die Dateien Deutschland, Berlin, Potsdam, Afrika, Welt. Ich glaube, dass man daraus viele und interessante Informationen gewinnen kann.
Die Arbeit am  Pressearchiv geht weiter. Derzeit beinhaltet es 40.000 Beiträge. Pro Jahr kommen ca. 3000 dazu. Davon findet derzeit nur winziger Teil auf meiner Homepage Berücksichtigung. Mein Ziel ist, zu allen Artikeln ein Schlagwortregister mit Suchfunktion zu erstellen und im Netz präsent zu halten. Einerseits kann damit verdeutlicht werden, in welchen inhaltlichen Dimensionen die Presse über geografische Inhalte berichtet. Andererseits kann zielgerichtet und erfolgreich nach bestimmten Beiträgen gefahndet werden.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist es derzeit leider nicht möglich, direkt mit dem kompletten Artikel zu verlinken. Meine Bemühungen zielen aber in diese Richtung.

Zum Atlantenarchiv

Mit Sorgfalt wurden bis jetzt 258 Atlanten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern daraufhin untersucht, welche Kartenbeiträge besonders empfehlenswert sind. Das wurde verbunden mit einer knappen Charakterisierung der Quelle und den ausgewählten Einzelbeiträgen. M. E. ergeben sich daraus Anhaltspunkte für die Suche nach speziellen kartografischen Themenbearbeitungen und eventuell auch für den Erwerb von Atlanten. Auch für diesen Teil gilt: Einige Dateien  gefallen mir besonders, z. B. Welt/Themen. Gleiches gilt für bestimmte Atlanten.
Die Atlantenanalyse hat  auch gezeigt: Die Atlanten deutscher Verlage weisen erhebliche qualitative Unterschiede sowohl in konzeptioneller Hinsicht als auch im Detail auf. Man sollte im Blick behalten, dass man auch in anderen Ländern anspruchsvolle und gelungene kartografische Produkte herausbringen kann.
Es gibt keinen Atlas, der völlig misslungen ist. In jedem einzelnen Werk finden sich qualitativ anspruchsvolle Detailergebnisse. Allerdings sind die Anteile von Plus und Minus unterschiedlich. An dieser Stelle möchte ich es mir verkneifen, Ross und Reiter zu nennen. Indirekt geht es aus den Einzeldateien zu Kontinenten und Ländern hervor.
Auch bei der Kategorie Atlanten gilt: Vorliebe für bestimmte Lieblingsthemen. Dennoch kann sich der interessierte Suchende darauf verlassen, dass ich gute und sehr gute Einzelbeiträge hervorgehoben habe.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist es nicht möglich, direkt mit der Karte zu verlinken. Meine Bemühungen zielen aber in diese Richtung. Die Arbeit am  Atlantenarchiv geht weiter. Es wächst. Mein Ziel ist, zu allen Einzelpositionen ein Schlagwortregister mit Suchfunktion zu erstellen.